Bezirksbeiräte der Mannheimer Stadtteile

CC BY-SA 3.0 -CC BY-SA 3.0 - wikipedia - User: Frank mDas Stadtgebiet Mannheim umfasst insgesamt 17 Bezirke, für die der Gemeinderat jeweils einen 12-köpfigen Bezirksbeirat bestellt. Die Bezirksbeiräte beraten den Gemeinderat und die Verwaltung in wichtigen Angelegenheiten ihres Bezirkes. Die Bezirksbeiräte tagen seit 2013 dreimal jährlich öffentlich. Die Sitzungstermine finden Sie in der rechten Spalte und unter „Aktuelles“.

Aufgrund der Stimmenergebnisse der Gemeinderatswahl vom 25. Mai 2014 erhielt DIE LINKE in Mannheim das Vorschlagsrecht für 17 Sitze in 16 Mannheimer Bezirksbeiräten. Diese üben ihr Mandat seit dem 22. Juli 2014 aus.

Unsere  Ihnen nun unsere 16 Bezirksbeiräte vor.
Bei allen Fragen oder Anregungen zu Themen ihres Wohnbezirkes/Stadtteils, kontaktieren Sie gerne die oder den zuständigen Bezirksbeirat/rätin.

 

Dennis Ulas – Bezirksbeirat Neckarstadt Ost

... nicht nur meine Wohnumgebung, sondern mein Zuhause. Da ich in der Neckarstadt-Ost aufgewachsen bin, habe ich Dennis Ulasdie Entwicklungen des letzten Vierteljahrhunderts live miterlebt. Die Neckarstadt-Ost ist ein vielfältiger, lebendiger und urbaner Stadtteil, weshalb ich hier sehr gerne lebe. Daher möchte ich mich auch aktiv für die Menschen in dem Stadtteil engagieren und mit dazu beitragen, dass er lebenswert bleibt und noch lebenswerter wird.
... ich davon überzeugt bin, dass ein gutes Zusammenleben aller Menschen nur solidarisch und mit sozialer Politik funktioniert. DIE LINKE steht u.a. für ein Leben in sozialer Sicherheit, einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft, Basisdemokratie sowie für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Von diesem Gesellschafts- und Wirtschaftsbild bin ich überzeugt, weshalb ich mich in dieser Partei engagiere. Durch meine Tätigkeit als Bezirksbeirat möchte ich einerseits aktiv an der positiven Gestaltung des Stadtteils arbeiten, andererseits denjenigen Menschen ein Gehör verschaffen, die von den anderen Parteien nicht oder zu wenig berücksichtigt werden.
Jahrgang 1990, geboren in Mannheim und aufgewachsen in der Neckarstadt-Ost. Vater türkischstämmig und Mutter mit deutsch-bulgarischen Vorfahren. Besuch der Uhland-Grundschule und des Lessing-Gymnasiums, dort Abitur erlangt. Seit 2010 Student der Geographie an der Universität Heidelberg. Seit 2011 aktiv bei Linksjugend ['solid], seit 2012 Mitglied bei DIE LINKE, seit 2013 bei Attac. Weiteres Engagement bei: Teachers on the Road (Deutschunterricht für Geflüchtete), Mannheimer Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA, FairMieten - Initiative gegen Mietwucher und Luxussanierung in Neckarstadt-Ost. Politische Interessensschwerpunkte: Verkehr/Mobilität, Stadtentwicklung/Städtebau, Wohnen, Antidiskriminierung, Globalisierung.

Andreas Ullrich – Bezirksbeirat Schwetzingerstadt/Oststadt

ein Stadtteil, der im Prinzip aus zwei eigenständigen Stadtteilen  zu einem für  Bezirksbeirät_innen  zusammengelegt wurde. In dem einen Stadtteil (der Oststadt), der beim Luisenparkeingang in der Theodor-Heuss-Anlage beginnt und sich über den Oberen und Unteren Luisenpark sowie dem Cahn-Garnier-Ufer  bis zur Seckenheimer Straße und dann bis zum Tattersall hinzieht, wohnen hauptsächlich gut und sehr gut verdienende  Menschen, die in aller Regel auch vermögend sind, während in dem anderen Stadtteil (der Schwetzingerstadt) hauptsächlich Normalverdiener_innen , prekär Beschäftigte und Student_innen leben. Hier befinden sich auch die ganzen Einzelhandelsläden , Gaststätten, Vereinstreffpunkte. Die Oststadt geht ganz natürlich in die Schwetzingerstadt über. Die gesellschaftliche Vermögenstrennung wird durch die Einkaufsmöglichkeiten ein wenig aufgehoben. Die Vorteile, hier zu leben liegen auf der Hand: man ist gleich am Hauptbahnhof, in der Innenstadt, mit dem Auto auf der Autobahn und die Möglichkeiten, sich zu erholen im Luisenpark oder am Neckarufer, sind auch vorhanden.  Was ebenfalls zum Stadtteil Oststadt/Schwetzingerstadt gehört, jedoch etwas vernachlässigt wird ist das Gewerbegebiet Fahrlach, das bei der Gottlieb Daimlerstraße beginnt und sich bis zum Fleischversorgungszentrum und dem ehemaligen Autohaus Kannegießer einerseits und bis zum Neckarauer Übergang andererseits streckt. Dort sind Firmen, wie Daimler-Benz, Siemens, der Großmarkt und ehedem BBC-York angesiedelt.
DIE LINKE seit der letzten Kommunalwahl so viele Stimmen erhalten hat, dass sie, bis auf Wallstadt, in jedem Stadtteil mit mindestens einem Bezirksbeirat/einer Bezirksbeirätin   vertreten ist. Daher nehme ich nach dem Ausscheiden wegen Umzugs meiner Vorgängerin gerne die Gelegenheit wahr, Themen die den Stadtteil betreffen, mitzuentscheiden. Welche Themen dies im Einzelnen sein werden, wird sich noch zeigen.
Ich, Andreas Ullrich, bin 1958 in Mannheim geboren und habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert und als Innendienst Verkaufssachbearbeiter gearbeitet. Später erfolgte eine Fortbildung zum Betriebswirt mit Schwerpunkt Logistik. Da ich seit meiner Geburt mit einer Schwerbehinderung lebe, sind meine politischen Schwerpunkte im Bereich Sozial- und Arbeitsmarktpolitik angesiedelt. Versuche von Diskriminierung und Ausgrenzung sowie rechtsextreme Einstellungen von Menschen stoßen bei mir auf heftigste Gegenwehr. Zur Zeit stelle ich fest, dass Themen wie die Barrierefreiheit - diese beginnt zuvorderst in den Köpfen der Menschen – und Inklusion immer wieder auf die Tagesordnung gebracht werden muss. Ein Thema, dass auch jeden Stadtteil in der Zukunft beschäftigen wird, ist das „bezahlbare Wohnen“, das immer mehr Menschen zur Unmöglichkeit gemacht wird.

Steven Kunz – Bezirksbeirat Innenstadt/ Jungbusch

… der im wahrsten Sinne des Wortes zentrale Bereich Mannheims. Hier konzentriert siskunz-innenstadtch vieles auf engem Raum. Wohnen, Gastronomie, Einzelhandel, Gewerbe, Kultur und die Schlossuniversität. In wenigen Innenstädten wohnen tatsächlich noch so viele Menschen wie in den Mannheimer Quadraten und im Jungbusch. Ca. 23000. Deshalb ist die Innenstadt in jeder Hinsicht ein spannendes Quartier, in dem das Leben pulsiert. Hier zu wohnen ist an-, manchmal auch aufregend. Mein Stadtteil ist mein Lebensmittelpunkt, den ich bewusst gewählt habe. Fast alles, was man zum Leben braucht, oder was es verschönert, ist in fußläufiger Nähe.
… meine Partei DIE Partei der sozialen Gerechtigkeit ist. Dem fühle ich mich zuvorderst verpflichtet. Leider ist es auch in der Innenstadt so, dass erhebliche Teile der Wohnbevölkerung ihre Anliegen nicht artikuliert, oder artikulieren kann. Ich sehe es als meine wichtigste Aufgabe, im Rahmen meiner Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass deren Interessen nicht unter die Räder kommen Dass das Miteinander im Alltag, das Zusammenleben zahlreicher verschiedener Nationalitäten mit unterschiedlichsten kulturellen Lebensgewohnheiten weiter gut funktioniert, dass Konflikte im Konsens gelöst und notwendige Verbesserungen – beispielsweise bei Lärm- und Verkehrsbelastungen – herbeigeführt werden, das ist für mich eine Aufgabe im Stadtteil, der ich mich mit Freude widme.
… geboren 1960 im Ruhrgebiet, als Sohn waschechter kurpfälzer Eltern. Aufgewachsen im Rhein-Neckar-Kreis und seit 1984 wohnhaft in Mannheim, seit 2006 in der Innenstadt. Verheiratet. Nach einer Maurerlehre und einer Gesellenzeit habe ich von 1983 bis 1985 die Fachschule für Bautechnik in Mannheim besucht und zum staatlich geprüften Bautechniker abgeschlossen. Seit 1995 war ich in der PDS aktiv, der ich 1996 beitrat. Diese Mitgliedschaft ging 2007 in die bei der Partei DIE LINKE über. Neben meiner Arbeit als Bezirksbeirat interessiert mich vor allem die Wirtschafts- und Europapolitik. Privat gehe ich gerne in das Nationaltheater, mit Vorliebe in die Opernaufführungen. Daneben versuche ich noch möglichst viele Heimspiele des SV Waldhof zu besuchen, dessen Mitglied ich bin. Mitglied bin ich außerdem beim TV Rheinau, für den ich viele Jahre als ambitionierter Langstreckenläufer aktiv war. Weitere Hobbys sind Lesen und Geschichte.

Roland Schuster – Bezirksbeirat Neckarstadt-West

Wikipedia sagt :-): Die Neckarstadt-West ist ein urban geprägter Stadtbezirk mit dem größten denkmalgeschützten Altbaubestand. Im Vergleich zu anderen Lagen in Mannheim ist hier günstiger Wohnraum mietbar. Neckarstadt-West gilt als Arbeiterviertel und bis vor einigen Jahren als Problemstadtteil ; in den letzten Jahren gibt es ähnlich wie im benachbarten Jungbusch Tendenzen der Gentrifizierung. Als Stadtteil ist er auf Grund seiner urbanen Prägung, Innenstadtnähe und Vielfältigkeit vor allem bei Künstlern und Studenten beliebt. Neckarstadt-West hat in Mannheim einen der vergleichsweise höchsten Anteile von Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Insgesamt leben hier ca. 22.000 Menschen aus über 100 Nationen.

Stephan Bordt – Bezirksbeirat Feudenheim

...ein Stück Heimat, in der sich's gut leben lässt..
...ich auch im ganz überschaubaren Rahmen einen Beitrag leisten will, dass die Welt wenigstens ein bisschen gerechter und menschlicher wird.
...Ich bin Ü50, lebe nach vielen Umzügen quer durch Deutschland mit Familie in einem Häuschen am Stadtrand; arbeite far-out als Online-Redakteur; war politisch eine Weile aktiv und habe mich nach einer längeren Pause der Linken angeschlossen, weil mir die Partei mit ihrer Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit, wenn es um die Themen soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte geht, sehr gefällt.

Sven Metzmaier – Bezirksbeirat Neckarstadt West

...der Stadtteil im Mannheimer Norden, der selbst einen eigenen städtischen Charakter besitzt. Der Mannheimer Norden ist für mich mein Zuhause, ja meine Heimat und die Neckarstadt ist das Tor dazu.
…sie die einzig verbliebene Partei in der gesamten Parteienlandschaft ist, die den Menschen, Solidarität und Gerechtigkeit an erster Stelle sieht und eben nicht das „Wohl“ der Konzerne und ihren Besitzern, auf Kosten der Allgemeinheit. Um diesen Positionen eine Stimme, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger der Neckarstadt-West zu geben, freue ich mich sehr dieses Ehrenamt ausüben zu dürfen.
Ich bin Jahrgang 1979. … lebe seit meiner Geburt ununterbrochen im schönen Mannheim. … bin seit 2004 glücklich verheiratet und habe einen Sohn. … bin gelernter Industriemechaniker, mit anschließender Weiterbildung zum staatl. geprüften Maschinenbautechniker und arbeite im Elektromaschinenbau, als CNC-Dreher. Die Enttäuschung über die unsägliche Politik der letzten Regierungen, speziell von 1998 bis heute und ganz speziell die Entscheidung der SPD, sich weg von sozialdemokratischen, hin zu neoliberalen Werten auszurichten, bewog mich kurz nach der Bundestagswahl 2009 in DIE LINKE einzutreten.

Dr. Klaus Dieter Lambert – Bezirksbeirat Lindenhof

... die ideale Wohngegend: nahe an Hauptbahnhof und Innenstadt, dennoch ruhig und mit Erholungswert.
weil öffentliche Güter sehr wichtig für die Lebensqualität sind.
Ich bin Ende vierzig, ledig und kinderlos, gelernter Sozialwissenschaftler und angestellt bei einem öffentlichen Versicherer im IT nahen Bereich. Meine politischen Interessenschwerpunkte liegen bei Mobilität und Stadtplanung. Ich bin davon überzeugt, dass das Auto kein geeignetes Verkehrsmittel für Ballungsräume ist und setze mich deshalb für die Förderung des Fahrradfahrens und des ÖPNV ein.

Christine Pospesch – Bezirksbeirätin Neckarau

Ich wohne im Niederfeld und lebte zuvor fast 20 Jahre auf dem Lindenhof. Vor allem mag ich an meinem Stadtteil das viele Grün, die Nähe zum Strandbad und zum Stollenwörthweiher. Ein sehr angenehmes Wohnumfeld mit leider sehr hohen Mieten.
weil ich in dieser Partei mein Streben nach sozialer Gerechtigkeit am besten verwirklichen kann. Bezahlbare Wohnungen in allen Stadtteilen gehören für mich zu einer sozial gerechten Stadt.
Mehr als vierzig Jahre war ich beim Jugendamt der Stadt Mannheim als Sozialarbeiterin tätig, inzwischen bin ich im Ruhestand. In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich kennen gelernt, wie gravierend sich soziale Ungerechtigkeit auf die Lebensbedingungen und Zukunftschancen vor allem von Kindern und Jugendlichen auswirkt.

Roland Schuster – Bezirksbeirat Neckarstadt-West

Wikipedia sagt :-): Die Neckarstadt-West ist ein urban geprägter Stadtbezirk mit dem größten denkmalgeschützten Altbaubestand. Im Vergleich zu anderen Lagen in Mannheim ist hier günstiger Wohnraum mietbar. Neckarstadt-West gilt als Arbeiterviertel und bis vor einigen Jahren als Problemstadtteil ; in den letzten Jahren gibt es ähnlich wie im benachbarten Jungbusch Tendenzen der Gentrifizierung. Als Stadtteil ist er auf Grund seiner urbanen Prägung, Innenstadtnähe und Vielfältigkeit vor allem bei Künstlern und Studenten beliebt. Neckarstadt-West hat in Mannheim einen der vergleichsweise höchsten Anteile von Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Insgesamt leben hier ca. 22.000 Menschen aus über 100 Nationen.

Gerald Unger – Bezirksbeirat Waldhof

Aus der Stadtteilbroschüre der Stadt Mannheim: Der Waldhof ist ein gewachsenes Wohngebiet mit guter Infrastruktur und sehr großen Gewerbeflächen. Waldhof war lange ein traditioneller Arbeiterstadtteil. Auch heute noch ist er stark durch die benachbarten Industrien geprägt. Die Bahntrasse sowie die B44 trennen Waldhof-Ost und -West voneinander. Die beiden Teile entwickeln sich sozialstrukturell unterschiedlich und müssen deshalb separat betrachtet werden. Es gilt die Verbindungen zwischen den Stadtteilgebieten zu verbessern und die Trennung durch die B44 wo möglich abzufedern. Die Bezüge zu den Nachbarstadtteilen wie z.B. Käfertal und Luzenberg sind eng. Ziel ist es, ein Zusammenwachsen von Waldhof-West und Luzenberg zu unterstützen.

Walter Strasser – Bezirksbeirat Rheinau

Aus der Stadtteilbroschüre der Stadt Mannheim: Rheinau ist ein weitgehend entwickelter Stadtteil mit gewachsener Siedlungs-und Bevölkerungsstruktur, geprägt von Wohnen, Arbeiten und Industrie. Neben den Wohngebieten gibt es beträchtliche Gewerbe- und Industrieansiedlungen sowie den Rheinau-Hafen, der den Stadtteil auch optisch prägt und untergliedert. Aber auch die Nähe zum Rhein und zur Natur sowie die Wälder und landwirtschaftlich genutzte Flächen machen den Stadtteil aus. Rheinau ist somit sehr vielfältig.

Bernd Kriebel- Bezirksbeirat Neuostheim/Neuhermsheim

Aus der Stadtteilbroschüre der Stadt Mannheim: Neuhermsheim ist ein Wohnstadtteil für Familien mit nachbarschaftlicher Atmosphäre. Er ist klein und die Nachbarschaften sind überschaubar. Die Nähe zur Natur (Naherholungsgebiete, Kleingartenanlage), die landwirtschaftlich genutzten Flächen und die ruhige Lage machen den Stadtteil aus. Er ist geprägt durch sein Neubaugebiet sowie durch den alten Ortskern, die sich in ihrem Charakter unterscheiden, so zum Beispiel im Bereich der Wohnbebauung.

Pascal Waldecker – Bezirksbeirat Schönau

Das sagt Wikipedia zu Schönau: Schönau ist ein sehr grüner Stadtteil und liegt nahe am Käfertaler Wald. Das soziale Leben ist geprägt von zahlreichen Vereinen; über 30 von ihnen haben sich in der Dachorganisation der Schönauer Vereine zusammengeschlossen. Ergebnis des Engagements der Bürger ist auch das erste Bunkermuseum Baden-Württembergs, welches 2005 eröffnet wurde.

Günter Lohse – Bezirksbeirat Seckenheim

Das sagt Wikipedia: Seckenheim ist ein Stadtbezirk und ein Stadtteil von Mannheim im Rhein-Neckar-Dreieck. Außer dem Stadtteil Seckenheim selbst gehört zum Bezirk noch der Stadtteil Hochstätt.

Resul Kalfa – Bezirksbeirat Sandhofen

Das sagt die Stadtteilbroschüre der Stadt Mannheim: Sandhofen ist Mannheims größter Stadtteil. Geprägt ist er von Landwirtschaft und einer historisch bedeutsamen Dorfstruktur. Dieser traditionelle dörfliche Charakter soll erhalten bleiben. Sandhofen ist ein sehr traditioneller Stadtteil: Der Bevölkerungsanteil der über 40-Jährigen liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Die Wohnungsbauten bestehen überwiegend aus älteren Ein- und Zweifamilienhäusern. Es herrscht ein reges Vereinsleben, die Bevölkerung weist eine hohe Identifikation mit ihrem Stadtteil auf und ist entsprechend engagiert. Dies zeigt sich z.B. an den weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannten Veranstaltungen wie dem Adventsmarkt, der Kerwe oder der von Sandhofen initiierten „Lange Nacht der Kunst und Genüsse“. Zu Sandhofen gehören vier kleine Siedlungen, die es bei der Stadtteilentwicklung ebenfalls zu berücksichtigen gilt: Blumenau mit angrenzendem Wald und Landschaftsschutzgebiet, Scharhof mit seiner Mischstruktur aus Wohnen, Landwirtschaft und Gewerbe sowie Kirschgartshausen und Sandtorf mit ausgeprägtem ländlichen Ortsbild, umgeben von landwirtschaftlichen Nutzflächen. Der Charakter Sandhofens ist also äußerst facettenreich.